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Digitale Souveränität & Datenmanagement

Digitale Souveränität ist in aller Munde, doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine gewaltige Lücke. Während die überwiegende Mehrheit deutscher Unternehmen das Thema als wichtig einstuft, hat nur jedes fünfte eine konkrete Strategie entwickelt. Die Realität zeigt eine massive Abhängigkeit: Fast alle Unternehmen importieren digitale Technologien, besonders bei Cloud, Software und KI sind wir auf ausländische Lösungen angewiesen. Die kritische Abhängigkeit von wenigen, meist außereuropäischen Anbietern wird zunehmend als Risiko erkannt. Interessant dabei: Die Bereitschaft, für souveräne Lösungen zu zahlen, ist durchaus vorhanden.

Die Fragen, die wir dringend diskutieren müssen:

  • Wie gelingt es, Datensouveränität in einer nachhaltigen Digitalstrategie zu verankern
  • Welche Technologien ermöglichen sichere Datenverarbeitung und bessere Entscheidungen?
  • Wie balanciert Datenethik Innovation und Verantwortung?
  • Welche Kompromisse sind wir bereit einzugehen?
  • Brauchen wir europäische Champions oder globale Partnerschaften?
KI in der Anwendung

Sprecht mit anderen Gestalter*innen des digitalen Wandels auf der Horizons #26: Digitale Souveränität ist kein binäres Ziel, sondern ein kontinuierlicher Balanceakt zwischen Kontrolle, Innovation und Pragmatismus. Was ist eure Perspektive? Wo sollten wir als Unternehmen, als Branche, als Land Prioritäten setzen?

Quellen: Index Digitale Souveränität von adesso und Handelsblatt Research Institute; Bitkom Digitale Souveränität 2025 | Studienbericht